Haus der Künste und der Kultur

17. Juni 2011

-Ein Vorschlag für den Kunst- und Kulturverein Baunatal-
Die Gründung des „Kunst- und Kulturvereins Baunatal“ und das Problem der Suche nach Räumlichkeiten für den Verein haben mich veranlasst, ein paar Schritte im Voraus zu denken (was keine Anmaßung sein soll, sondern eine pilgernde Idee).

Das Zentrum der Stadt Baunatal hat schon vieles, das die Attraktivität der Stadt hervorhebt. Damit das Zentrum ein wirkliches ständiges „Besuchszimmer“ der Stadt wird, wäre ein Haus der Offenen Tür für Künste (und Sozialarbeit), ein Glanzstuck der Stadt neben Verwaltung und Geschäften.

Ich weiß nicht, ob schon langfristig an ein Haus der Künste und Kulturen gedacht wurde, das eine ressortübergreifende kulturelle Infrastrukturplanung voraussieht, welche die Vielfallt von Initiativen und Organisationen für alle Baunataler beinhaltet.

Die Schaffung eines Hauses der Künste und Kulturen würde eine Koordinationsstelle innerhalb und außerhalb der Verwaltung voraussetzen, die im Haus der Künste anzusiedeln wäre.

Kulturarbeit würde die Zusammenarbeit von Stadt, Land, Bund und sogar EU voraussetzen, was die Förderung anbetrifft.

Ein solches Zentrum (Haus) könnte als eine Infrastruktur der Jugendarbeit, Bildung, etc. als Treffpunkt von sozialen Interessen und Bedürfnissen dienen. Ein Haus der offenen Tür kann verstanden werden als Modell der Komplementarität von Künsten und sozialer Wirklichkeit. Dieser Anziehungspunkt wäre das kulturelle und soziale Herz der Stadt.

In diesem Haus der Begegnung wäre ein Ort der Angebote für kulturelle und soziale Freizeitgestaltung, in dem auch Projekte und Initiativen angesiedelt wären.Ausgestattet mit multifunktionellen Räume für Feste, Theater, Tanz, Ausstellungen, Disco usw.

Somit würde angestrebt werden, das kulturelle und soziale Leben in sich zu vereinigen, wobei nicht nur kultureller Austausch und Austausch zwischen Organisationen staatfinden sollte, sondern auch effektive Kultur- und Sozialarbeit. In dem Haus würde auch die interkulturelle Arbeit gefördert werden, so dass die Stadt somit ihre Aufgaben bündelt und einer Verzettelung vorgebeugt wird. So würde die Stadt einen Akzent setzen in der Förderung der Integration und des Austausches und nicht des Gettos. Interkultur wäre eine Teilaufgabe.

Das Leben im Zentrum der Stadt hat seinen Preis.

Die EU gewährt Gelder zur Förderung von interkulturellen Projekten. Ein solches Projekt der Stadt und Bürgern würde sicher eine kräftige Unterstützung von VW und auch von der EU finden.

Der Verein KKB, neben seiner praktischen Tätigkeit könnte auch ein Pool für Konzepte und Strategien sein. Es geht nicht nur darum, punktuelle und teilbezogene Aspekte anzustreben, sondern auch die Verwirklichung einer realitätsbezogenen und zukunftsorientierten Planung. Es geht darum, Nah- und Fernziele zu integrieren, damit nicht durch Verzettelung der Überblick verloren geht.

António Justo
Vorstandsmitglied des „Kunst- und Kulturvereins Baunatal“

Kassel, den 17. 6. 2012

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