ANSTATT SOZIALE WOHNANLAGEN ZU VERBESSERN VERSCHLECHTERT MAN SIE

8. Februar 2017

Meine Damen und Herren (HNA)
Wie Sie aus dem unteren Text an die Leserbrief-Redaktion ersehen können, zerstört die GWH in Helleböhn den Rest von Qualität eines „Wohnparks“ (so die offizielle Bezeichnung Helleböhns) der ärmeren Bevölkerung durch den Bau von neuen Häuserblocks. Hiermit soll der ärmere Charakter der Gegend akzentuieren werden ohne Respekt auf die vorhandene soziale Wohnanlage, die, als sie gebaut wurde, durch die Grünanlagen von mehr Respekt zeugte gegenüber den damaligen Bedürftigen als heute mit der Zerquetschung durch neue Häuserblocks auf den Grünflächen.
Ich bitte Sie, die Anliegen dieses Stadtteils hervorzuheben mit einer Dokumentarreportage, wo man sehen kann, wie die Wohnqualität und der Parkeindruck zerstört wird. Gerade wo die Bevölkerung keine Stimme hat, die ihre Anliegen vertritt, brauchen wir die vierte Gewalt die auf solche gravierenden Fehler hinweist.
Viele Bewohner sind entsetzt, schlucken alles, wie es üblich ist bei dieser Schicht, die meisten aber wissen nicht einmal, weshalb die Bäume abgesägt werden. Ich bin entsetzt, dass in heutigen Zeiten in unserem schönen Deutschland so was passiert: anstatt soziale Wohnanlagen zu verbessern, verschlechtert man sie in der Grundsubstanz.
In der Hoffnung, dass die HNA auch die Interessen der Stimmlosen vertritt.
Mit freundlichen Grüßen
António da Cunha Duarte Justo

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Vom „Wohnpark Helleböhn“ zum DDR-Plattenbau-Siedlung?

7. Februar 2017

Sehr verehrte Damen und Herren,
Mit der Bitte um Publikation als Leserbrief sende ich Ihnen diesen Text:
Zurzeit werden im „Wohnpark Helleböhn“ an der Eugen-Richter-Straße zahllose große Parkbäume gefällt, um Platz für 4 Wohnblocks zu schaffen. Diese Häuser, die 2018 fertiggestellt sein sollen, werden den Mietern der schon bestehenden Blockhäuser regelrecht vor die Nase gesetzt. Soll aus dem Wohnpark Helleböhn ein Stadtteil mit dem Charakter einer DDR-Plattenbau-Siedlung werden? Die Mieter, die in diesem und nächstem Jahr Baulärm ausgesetzt sein werden, bekommen keine Mietminderung, sondern im Gegenteil eine Mieterhöhung. Kann man eine solche Städteplanung sozial und umweltschützend nennen? Die Stadtverwaltung, die hier mit stolzer Brust sozialen Wohnungsbau initiiert, hat sich als Bauplatz die Flächen ausgesucht, in denen die nicht-wohlhabende Gesellschaftsschicht wohnt. Hätte man bei der Planung dieser neuen Sozialwohnungen Wohngebiete gewählt mit einer reicheren Bevölkerung, hätte ein Aufschrei der Bewohner und der Ortsbeiräte dieses Vorhaben zunichte gemacht. Die GWH hat in Helleböhn außerdem schon seit Jahren Rasenflächen vernichtet, um breite Wege für eventuelle Feuerwehreinsätze zu schaffen. Zudem wurden vor einige Wohnblocks seltsame längliche Pflasterformationen gebaut, die weder als Wege noch einem sonstigen Zweck dienen, sondern Rätsel aufgeben und nur eine Verhässlichung und sinnlose Geldverschleuderung darstellen. Mit dem Argument, etwas für die ärmere Bevölkerung zu schaffen, schadet man anderen Teilen der ärmeren Bevölkerung, die solchen Projekten hilflos gegenüber stehen. Die Ghettoisierung arm zu arm und reich zu reich wird weiterbetrieben. Auch die Vögel müssen immer mehr aus Helleböhn auswandern, weil auch ohne Bauvorhaben ständig große Bäume und Büsche gefällt werden. Wo ist eine Lobby, die einen Stadtteil wie Helleböhn verteidigt?
Mit freundlichen Grüßen
António da Cunha Duarte Justo